Forschungsprojekt:

Kommunikation, Innovation und Lernen
in der Produktionsorganisation
unter Bedingungen agiler Digitalisierung

Das Projekt KILPaD macht es sich zum Ziel, die Re-Formatierung der für Innovation und Verbesserung in der Produktionsorganisation entscheidenden Schnittstellen und der an ihnen beteiligten Systeme analysierend wie gestaltend in KMU zu begleiten.

Die Erkenntnisse des Projekts werden im Hinblick auf eine Systematik der Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine, Maschine und Betrieb, Betrieb und Organisation, Organisation und Wirtschaft geordnet und generalisiert. Dafür erfolgt bei den vier am Projekt teilnehmenden KMU eine Erhebung der zentralen Schnittstellen von Innovation und Verbesserung in der Produktionsorganisation.

Eigens eingerichtete Digitalisierungszirkel und der Austausch unter den KMU erlauben, die gewonnenen Erkenntnisse zu analysieren, zu vergleichen und vor Ort bereits im Projektverlauf in die Weiterentwicklung der Organisation zu übersetzen.

Die KMU können mithilfe des Projekts ihre Produktionsorganisationen reflektiert und zukunftssicher weiterentwickeln. Die Erkenntnisse von KILPaD werden in einem Digitalisierungs-zirkel-Konzept, einem Leitfaden zur lernförderlichen Schnittstellengestaltung, einem Führungs-Tool zur Einbettung digitaler Medien in Lern- und Arbeitsprozesse sowie Leitlinien zur Aufstellung der Produktionsorganisation in Zeiten der Digitalisierung aufbereitet.

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ (Förderkennzeichen 02L18A520) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

„Ich freue mich sehr, dass KILPaD an der Universität Witten/Herdecke zusammen mit so spannenden Partnern die Schnittstellen zwischen Mensch, Maschine und Organisation hinsichtlich Kommunikation, sozialer Prozesse und Entwicklungen des Lernens untersucht. Durch den Austausch der Projektpartner wird ein verantwortungsvoller, transformativer Umgang mit der Digitalisierung ermöglicht, der die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt und damit auch gesellschaftlichen Nutzen entfaltet. Ich wünsche diesem Leuchtturmprojekt, dass es vielen weiteren Bestrebungen in diesem Bereich den Weg durch Untiefen weisen mag. Ich wünsche diesem Projekt viel Erfolg beim Ausloten der Untiefen zwischen akademischer und betrieblicher Arbeit.“

Prof. Dr. med. vet. Jan Ehlers, Vizepräsident der Universität Witten/Herdecke

 

Beiträge

Subjektivierung im Digitalisierungsprozess – Stolperstein oder Chance in der Transformation?

Martina Thomas

Dirk Baecker: Die Arbeit am Rechner. Ein Vortrag.

Nadine Diefenbach

Erste virtuelle Organisationswerkstatt im Projekt KILPaD mit der ZAM und PHOENIX CONTACT – Ein Rückblick

Nadine Diefenbach

Digitalisierung als Kalkül: Eine Handreichung im Betrieb

Dirk Baecker

KILPaD – jetzt auch bei Twitter!

Nadine Diefenbach

Die Digitalisierung als Aufforderung zu einer mediensensiblen Organisationsforschung

Nadine Diefenbach

Termine

Zweite virtuelle Organisationswerkstatt mit der ZAM und PHOENIX CONTACT

Oktober 2020
virtuell
Beteiligte am Verbundprojekt KILPaD, Zukunftsallianz Maschinenbau e.V., PHOENIX CONTACT, weitere Unternehmen

Erste virtuelle Organisationswerkstatt mit der ZAM und PHOENIX CONTACT

9. September 2020 von 15-16:30 Uhr
virtuell
Beteiligte am Verbundprojekt KILPaD, Zukunftsallianz Maschinenbau e.V., PHOENIX CONTACT

virtuelles Forum im Rahmen des Metaprojektes InWiGe

30.07./ 27.08./ 23.09.2020
Interne Veranstaltung des Förderschwerpunktes "Arbeiten an und mit Menschen"

beyondwork 2020 – european conference on labour research

21-22 October 2020
World Conference Center in Bonn
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung